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Quellenhinweise
anhand der ungarischen Kuvasz-Rasseentwicklung in der deutschsprachigen
kynologischen Literatur
- "... Aus jener Zeit dürfte wohl auch sein
Name herrühren, denn in der benachbarten Türkei bedeutet Kawasz = Wächter.
Später wurde seine Haltung in der bäuerlichen Bevölkerung allgemein, aus
Kawasz wurde Kuvasz. ..."
- aus: Dr. Aloys Fink, Rassehunde von
heute, Verlag Haus Reutlingen Dertel u. Spürer, ca. 1950, S. 240

- "... Zur Zeit der Türkenherrschaft
(16.-17. Jhdt.) kann sich der Kuvasz auch mit den Hirtenhunden der Türken
ähnlichen Charakters vermischt haben. ..."
- aus: Pal. Sarkany / Imre Ocsag,
Ungarische Hirtenhunde, Corwina Verlag, 1977, ISBN 9631337162. S. 98

- "... Mut führt darüber aus: "Das Wort
Kuvasz ist identisch mit dem Wort Kawacs im Türkischen und Kawasz im
Arabischen. Es bedeutet im Türkischen soviel wie bewaffneter
SIcherheitswärter der europäischen Gesandten und Konsuln, denen eine
besondere malerische Tracht eigen ist. Im Arabischen bedeutet das Wort
soviel wie Bogenschütze und das gleiche in den von Tibet beeinflussten
Sprachen des alten Mongolenbereiches. Als später durch verschiedene Magnaten
diese Rasse doch in die Hände der Bevölkerung, namentlich der Hirten, kam,
wurde der Kavasz - sei es absichtlich oder durch Unüberlegtheit - in Kuvasz
verballhornisiert, die ungarische Bezeichnung für Bastard. ...""
- aus: Dr. Erna Mohr, Ungarische
Hirtenhunde, 2. überarbeitete Auflage, A. Ziemsen Verlag, Wittenberg
Lutherstadt, 1969, S. 16

- "Mut: ... Südöstlich von Ulan Bator
gibt es schwarze kuvaszähnliche Hunde als Pariahunde, westlich von Ulan
Bator, bei den türkischen Hirten weiße..."
- aus: Dr. Erna Mohr, Ungarische
Hirtenhunde, 2. überarbeitete Auflage, A. Ziemsen Verlag, Wittenberg
Lutherstadt, 1969, S. 21

- "...Nach dem Zuchtbuch und Fehringer
leitet sich der Name Kuvasz von dem türkischen Kawasz ab, d.h. "Bewaffneter
Sicherheitswächter der europäischen Gesandten". Später erst wurde er, als
der Hund in die Nähe der ungarischen Hirten geriet, in das ungarische "Kuvasz"
umgewandelt, auf deutsch "Bastard". ..."
- aus: Dissertationsarbeit von Dr. Rainer
Hobrecht, Die Entwicklung und der züchterische Aufbau des deutschen
Kuvaszhundes, Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der
Tierärztlichen Hochschule Hannover (Direktor Professor Dr. Butz), 1952, S. 8

- "... Strebel: Nach meiner Ansicht muss
man zum Verständnis der Abstammung des Kuvasz bei den Hunden der Assyrer,
Ägypter und Römer drei Hunderassen unterscheiden, die Columella in Buch VII,
Kapitel XII beschreibt. Eine Rasse diente lediglich zur Jagd, die zweite
Rasse schwarzhaarige zum Bewachen der Höfe, die dritte weißhaarige zum
Bewachen der Herden. Diese weiße Rasse beschreibt Columella im Gebäude sehr
genau. Die große Übereinstimmung in vielen Punkten ist dabei auffallend.
Auch Marius Tertius beschreibt in Buch II, Kapitel IX ausführlich diese
Hunde. Nach Strebels Meinung ist hierbei die schwarze zum Wachhund bestimmte
Rasse als Molosser, treffender jedoch als Indischer Hund, die weiße Rasse
als Tibetaner, treffender als Albaneser Hund anzusprechen. Die Herkunft des
letzteren leitet sich vom antiken Albanis ab, das am kaspischen Meer lag.
- aus: Dissertationsarbeit von Dr. Rainer
Hobrecht, Die Entwicklung und der züchterische Aufbau des deutschen
Kuvaszhundes, Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der
Tierärztlichen Hochschule Hannover (Direktor Professor Dr. Butz), 1952, S.
10

- "... Über die Herkunft und die Abstammung
des Kuvasz weiss man nichts mit Sicherheit. Die Rasse wurde ursprünglich "Kawash",
das türkische Wort für bewaffneter Wächter, genannt. ..."
- aus: Jan von Rheenen, Encyclopedie voor
de honden liefhabber, Niederlande 1969, S. 267

- "... Sein ursprünglicher Name "Kovacz"
stammt wahrscheinlich aus dem türkischen, was in etwa Sicherheitswächter
bedeutet. ..."
- aus: Das große farbige Hundelexika, A.
Müller Verlag Stuttgart, 1977, ISBN-3275-00665-7, S. 213

- "... Scharfer Bewacher des Adels, das in
etwa bedeutet der ursprüngliche Name Kuvasz. Angeblich ist die Rasse in
vielen hundert Jahren in Tibet oder der Türkei entstanden. ..."
- aus: B. Woodhouse, Hunde, M. Pawlak
Verlag, 1984, ISBN-3-88199-161-1, S. 198

- "... Der Name dieses ungarischen
Hirtenhundes soll, einigen Quellen zufolge, vom türkischen Wort Kawasch
(Leibwächter) kommen, laut anderer Angaben vom ungarischen Kuvacz (Bastard).
..."
- aus: A.M. Heger, Hunde, Buch und Zeit
Verlag Köln, 1983, ISBN-3-8-166-9111-0, S. 138

- "... Der Ursprung dieser sehr alten Rasse
ist geschichtlich nicht geklärt, man nimmt aber an, dass er bereits im 12.
Jahrhdt. wahrschienlich von den Türken nach Ungarn gebracht wurde. ..."
- aus: A.M. Heger, Hunde, Buch und Zeit
Verlag Köln, 1983, ISBN-3-8-166-9111-0, S. 162

- "... Der Name soll Beziehungen zum
türkischen Wort Kawasz besitzen und soviel wie bewaffneter
Sicherheitswächter bedeuten. ..."
- aus: Dr. Schneider Leyer, Die Hunde der
Welt, Albert Müller Verlag, 1960, ISBN 3275003232, S. 142

- "... Der Name dieser Rasse bedeutet aus
dem türkischen übersetzt "sicherer Wächter" und gibt einen Hinweis auf die
Herkunft. ..."
- aus: Maurizio Bongianni - Concetta Mori,
Cani del Mondo, Milano (Italy), 1982, ISBN 3517008141, S. 59
 
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