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Der Ansatz der zur Zeit praktizierten Herdenschutzprogramme (USA) erscheint uns überholungsbedürftig und muss dringend weiterentwickelt werden. Ansonsten werden diese Programme auch weiterhin scheitern. Ein Kritikpunkt stellt die "gewünschte" fehlende Menschbezogenheit in der Prägungsphase dar. Der Mensch als Sozialpartner und Kontroll- bzw. Führungsinstanz = Hirte erscheint uns unverzichtbar. Sich selbst überlassen neiden die "Herdenschützer" aus Erfahrung nicht selten zum Verwildern und werden dann für Menschen und Tiere zur Gefahr. Neben dem ständigen Kontakt zum Menschen und seiner Fürsorge benötigen Hirtenhunde im Einsatz als "Herdenwächter" regelmäßige Fütterung, Gesundheitsvorsorge und Pflege. Hier können die Initiatoren der Herdenschutzprogramme von den bodenständigen Bauern (Hirten) und jeweiligen Kulturen noch viel lernen. Wenn da nicht noch zusätzlich das fehlende Verständnis für die verschiedenen nationalen Kulturen und die fehlende Beherrschung der jeweiligen Landessprache erschwerend dazu kommen würden.
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